World Café @ Bildkorrekturen Verschiedene Kulturen, ein Kernthema und viel Diskussionsbereitschaft

  • Mehr als 20 verschiedene Kulturen trafen im World Café aufeinander, um sich näher kennenzulernen und sich über ein Thema auszutauschen: Digitalization & Development – das diesjährige Thema der Bildkorrekturen.

  • In der ersten Runde hatten die Studierenden die Möglichkeit sich näher kennenzulernen. Sie unterhielten sich über ihre Lieblingsthemen, über die sie den ganzen Tag sprechen könnten, über Songs, die auf keiner guten Party fehlen dürfen und auch über ihre Aufgaben auf der Tagung.

  • In der zweiten Runde kam das Thema der Tagung „Digitalization & Development“ wortwörtlich auf den Diskussionstisch. Die Studierenden tauschten persönliche Erfahrungen im Zusammenhang mit Cyberbullying aus und diskutierten über Themen wie Überwachung und Zensur im digitalen Zeitalter.

  • Das Thema Digitalisierung wurde von den Studierenden durchaus kritisch beleuchtet. Auch Skepsis gegenüber neuen Entwicklungen und deren Einfluss auf unser Leben brachten die Studierenden zum Ausdruck. Besonders oft war vom Facebook-Algorithmus und der damit einhergehenden Filter Bubble die Rede.

  • Oft stellten die Teilnehmer kulturelle und gesetzliche Unterschiede zwischen ihren Ländern fest, insbesondere wenn es um das Thema Pressefreiheit ging. Eine Studentin der DWAK berichtete zum Beispiel vom Problem der „Selbstzensur“ in ihrem Heimatland Kolumbien.

  • An einem anderen Tisch werden lockerere Töne angeschlagen. Es geht um die Frage, was man am meisten vermissen würde, wenn man eine Woche lang vom Internet getrennt wäre. Daraufhin Prof. Dr. Markus Behmer (Universität Bamberg): „Ein Tage ohne Internet wäre großartig – keine E-Mails. Aber schon nach einem Tag würde ich es vermissen. Insbesondere die SMS und E-Mails von meinen Töchtern.“

  • Neben Themen der Digitalisierung tauschten sich die Studenten auch über ihre zukünftige Rolle als Journalisten aus.

  • Die Moderation des World Cafés übernahmen die Bamberger Studierenden…

  • … und machten in ihrer Doppelrolle als Teilnehmer und Moderator ihre ganz eigenen Erfahrungen: „Es war ziemlich viel was auf einen eingeprasselt ist in dem Moment. Es war aber auch interessant, weil ich an meinem Tisch sehr viele unterschiedliche Leute hatte: Menschen aus verschiedenen Ländern, Unis und Institutionen und sogar eine syrische Journalistin im Exil. Das fand ich super.“ (Theresa Hoffmann, Universität Bamberg)

  • Natürlich hatten auch die Referenten (Eric Chinje aus Kenia, rechts) Spaß daran, sich am internationalen Austausch zu beteiligen.

  • Sarah Schneidereit, (Universität Leipzig, links) zieht ihr Fazit: „Was ich total spannend fand war, dass man sich auch über die Mediennutzung unterhalten hat. Man merkt, dass die Leute, die nicht aus Deutschland kommen, die Medien zum Teil anders nutzen und auch die Dinge ein bisschen anders sehen als wir hier und dementsprechend auch die Konferenz vielleicht ein bisschen anders für sich nutzen.“

  • Auch Nadia Issufo (rechts im Bild) hat das World Café gefallen: “I liked it because it was a good opportunity to share with others some experience about the new platforms, the social media. I think at the end we have the same opinions about digitalization, about how to use the platforms, the social media.”

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