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Panel 2 (Vormittag): Nachhaltigkeit in der Modeindustrie

 

Was ist nachhaltige Kleidung? Welche Rolle spielen Recycling und Upcycling? Und gibt es noch andere Konzepte? Das ist das Thema der Podiumsdiskussion. Dabei tauschen sich Akteure aus Deutschland und Uganda aus.

Friederike von Wedel-Parlow

Friederike von Wedel-Parlow, Designerin aus Berlin


Friederike von Wedel-Parlow berichtet aus der wissenschaftlichen Perspektive. Sie gründete 2016 das „Beneficial Design Institute“. Das Institut richtet den Blick auf Innovation für einen kulturellen Wandel in der Welt mit positiven Auswirkungen auf ökologische, ethische, soziale und ökonomische sowie kulturelle und ästhetische Ebenen. Als Dozentin für „Sustainable Design Strategies“ leitete sie das Masterprogramm „Sustainability in Fashion“ an der Esmod Hochschule Berlin. Außerdem hat sie ihr eigenes Modelabel und assistierte Vivienne Westwood an der Universität der Künste. Friederike von Wedel-Parlow ist beratende Expertin für „Fashion for Good“ aus Amsterdam, Mentorin bei „Swiss Cultural Entrepreneurship“ und Jurymitglied beim “Bundespreis Ecodesign”.

Martin Wittmann

Martin Wittmann, CEO Wittmann Textilien


Martin Wittmann studierte BWL in München und Halle/Saale und spricht aus unternehmerischer Perspektive. Seine Diplomarbeit schrieb er über ethisch-orientierte Strategien im Recycling Business. Er ist Geschäftsführer des familieneigenen Unternehmens, mit Sitz in Bayern. Die Firma mit über 100 Mitarbeitern steht in 50-jähriger Tradition und hat sich auf gebrauchte Mode und Recycling spezialisiert. Außerdem ist er Beisitzer im Bereich Textil des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung. In seinem Vortrag wird er über das positive Image des (Textil-) Recycling sprechen.

Juliet Namujju

Juliet Namujju, CEO Kimuli Fashion


Juliet Namujju ist 21 Jahre alt und berichtet aus der Perspektive Ugandas. Sie hat das Start Up Kimuli Fashions in Uganda gegründet. Sie beklagt, dass die Gesellschaft in Uganda keinen Sinn für Mülltrennung hat. Aus dem Grund werden große Mengen von Plastik nicht getrennt und verbrannt. Dadurch entstehen giftige Gase, die die Bevölkerung schädigen und zur Erderwärmung beitragen. Kimuli Fashion versucht dem etwas entgegenzusetzen: durch Upcycling von Verpackungen.

15 Jahre Bildkorrekturen – ein Blick hinter die Kulissen

Digitalization & Development – Mind the gap! Unter diesem Motto standen die diesjährigen Bildkorrekturen in Leipzig vom 17. bis 19. November. Im Jahr 2001 fand die Tagung für Nachwuchsjournalisten und Nachwuchsjournalistinnen zum ersten Mal statt. Heute, 15 Jahre später, bietet das Jubiläum einen Anlass, um einen Blick hinter die Kulissen der Bildkorrekturen zu werfen: Wer sind die „Drahtzieher“ der Tagung? Wie hat sich die Tagung in den letzten Jahren entwickelt und was macht die Bildkorrekturen so einzigartig?

Von Feldafing bis Leipzig

Mann der ersten Stunde: Markus Behmer

Alles begann Anfang des neuen Jahrtausends mit einem kleinen Kongress in Feldafing am Starnberger See: Studierende des damaligen Diplomstudiengangs „Journalistik“ an der Ludwig-Maximilians-Universtität und der Deutschen Journalistenschule in München diskutierten mit Experten aus Nigeria und Indien zum Thema „Nothing more than hunger and poverty? Everyday life in the global south.“
Einer der Impulsgeber der ersten Tagung und somit Mann der ersten Stunde war Prof. Dr. Markus Behmer. Damals noch Dozent an der LMU in München leitete er verschiedene Seminare zu medialer Berichterstattung in und über so genannte Entwicklungsländer. Gemeinsam mit Dr. Kayode Salau, ehemals Mitarbeiter bei InWEnt Deutschland, verfolgte er die Idee, Themen der Nord-Süd-Zusammenarbeit in den Medien im Rahmen einer Tagung an ein größeres Publikum zu verbreiten. Die erste Bildkorrekturen-Tagung war geboren.

Von InWEnt über die GIZ zu Engagement Global

Die Organisation InWEnt, Tochteragentur des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, war auch der erste Träger der Tagung. Im Laufe der Jahre ging die Finanzierung dann zunächst an die GIZ und später, nach der Fusion, an Engagement Global über. Hauptverantwortlich für die Koordination der Bildkorrekturen bei Engagement Global ist in diesem Jahr zum zweiten Mal Sabine Witt. Als Leiterin des Leipziger Büros ist sie somit seit zwei Jahren Teil des Organisations-Teams, inhaltlich ist sie jedoch schon seit vielen Jahren beteiligt. Bildkorrekturen ist heute eines der großen überregionalen Projekte von Engagement Global, da es über die eigentliche Grenze der Region Mitteldeutschlands hinaus geht.

Die Frau der ersten Stunde

Julia Schmitt-Thiel übernimmt die Moderation

Ebenfalls von der ersten Stunde an den Bildkorrekturen beteiligt war Julia Schmitt-Thiel, Kulturmanagerin und Mitglied des Bundes Nachwuchsjournalisten in Bayern e.V.. Ursprünglich studentische Teilnehmerin, wechselte sie bereits nach ihrer ersten Teilnahme in Feldafing in das Organisationsteam der Tagung und tauschte ihre Rolle als Mitglied der peer-Group gegen die der Spokesperson für die jungen Studierenden. Sie war begeistert vom Konzept, sah jedoch an einigen Stellen noch verbesserungswürdige Aspekte, die sie gerne in Angriff nehmen wollte, um den Kontakt und persönlichen Austausch weiter zu vertiefen. Neben organisatorischen Tätigkeiten übernimmt sie heute in erster Linie die Moderation der Tagung, betont im gleichen Atemzug aber auch ihren Benefit als Tagungsteilnehmerin:

„Damals und auch heute noch profitiere ich selber am meisten von den Pausen. Nochmal bilateral zu sprechen – wahnsinnig spannend! Sowohl mit den Studierenden von anderen Schulen, als auch natürlich mit den internationalen Gästen.“

Die gleiche Idee wie vor 15 Jahren

Genau dieser fruchtbare Austausch ist auch heute, 15 Jahre später, nach wie vor die Idee hinter den Bildkorrekturen: Die dreitägige Konferenz soll junge Studierende, insbesondere Nachwuchsjournalisten und –journalistinnen, für entwicklungspolitische Themen sensibilisieren und ihnen einmal im Jahr die Gelegenheit bieten, mit Journalistenkollegen und Experten aus dem globalen Süden ins Gespräch zu kommen und, wie es Sabine Witt erklärt, dabei „(…) nicht nur übereinander, sondern miteinander zu sprechen.“ Das Besondere: Die Studierenden nehmen hierbei eine Doppelrolle ein. Einerseits sind sie die Teilnehmer der Tagung, gleichzeitig aber auch die Organisatoren und Reporter. Sie sind nicht nur stille Zuhörer, sondern übernehmen aktiv einen Teil der Moderation und vor allem die Live- bzw. Nachberichterstattung der Konferenz auf der Bildkorrekturen Homepage. Gemeinsam sollen Bilder und Vorurteile korrigiert werden; hinterfragt werden, warum Themen auf eine bestimmte Art und Weise in den Medien dargestellt werden. In seiner Begrüßungsrede spricht Professor Behmer davon, dass die Kritik an der Berichterstattung über Länder des globalen Südens seit Jahren die gleiche ist: Coverage is not enough. Die Berichterstattung orientiert sich an der Elite, nicht den normalen Menschen. Sie berichtet häufig über Krisen, Konflikte und Katastrophen, seltener über positive Entwicklungen. Die Teilnehmer von Bildkorrekturen fragen sich daher, wie Journalisten Geschichten erzählen können, die eine breitere Öffentlichkeit interessieren und erreichen.

Ein wachsendes Netzwerk

Die Bildkorrekturen sind über die vergangenen Jahre zu einem großen Netzwerk herangewachsen. Neben den beiden Münchner Institutionen sind seit vielen Jahren nun auch die Universität Bamberg und die Deutsche Welle Akademie Bonn Mitausrichter der Veranstaltung. Die Universität Leipzig kam schließlich 2013 über die Entwicklung der Tagungs-Homepage mit ins Boot. Nayla Fawzi (LMU), Petra Kohnen (DWAK), Florian Mayer, Holger Müller (Universität Bamberg) sowie Kristine Arndt und Robert Jahn (Universität Leipzig) machen als Dozenten der jeweiligen Bildungsträger das mittlerweile neunköpfige Organisationsteam komplett. In enger Zusammenarbeit mit ihren Studierenden entwickeln sie die unterschiedlichen Inhalte der Tagung zu den einzelnen Ländern und rekrutieren in diesem Zusammenhang auch die internationalen Experten. Die Verteilung der Aufgaben ist jedes Jahr anders. „Dennoch“, erklärt Robert Jahn, „war es schon immer so, dass die Leipziger Studierenden multimediale Beitragsideen umgesetzt haben, die sich zwar mit einem Thema der Konferenz beschäftigen, aber nicht konkret mit einem Panel oder einer Person des Panels.“ In diesem Jahr hatten die Münchener Studierenden den Schwerpunkt Indien, die Leipziger Studierenden befassten sich mit Estland und die Bamberger Studierenden mit Kenia. Die Aufgabe der Studierenden der Deutschen Welle Akademie lag in diesem Jahr ausschließlich in der Live-Berichterstattung der Tagung. Während für alle anderen Nachwuchsjournalisten ein Großteil der Arbeit nach der Tagung losging, waren die Studierenden der DWA am letzten Tagungstag bereits fertig mit ihren Projekten.

Networking mit der Welt

Networking und Austausch auch unter den Organisatoren: Nayla Fawzi (LMU), Florian Mayer (Uni Bamberg), Kristine Arndt (Uni Leipzig) (v.l.n.r.)

Die Bildkorrekturen Tagung ist nicht nur für die Studierenden eine besondere und vor allem wichtige Veranstaltung, sondern auch für die Dozenten und Organisatoren. Die Veranstalter sind sich einig: Der Networking-Charakter der Bildkorrekturen ist einmalig! Denn wann sonst erhält man die Möglichkeit mit Menschen aus mehr als 30 unterschiedlichen Ländern ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen? Wann sonst können sich Studierende, Dozenten, Journalisten, Wissenschaftler, Aktivisten und Experten aus dem globalen Süden an einen Tisch setzen und sich in entspannter Atmosphäre intensiv mit einem entwicklungspolitischen Thema auseinandersetzen? Stereotype Bilder in den Köpfen korrigieren sich im gemeinsamen Austausch und nicht im Rahmen einer Facebook-Gruppe, denkt auch Robert Jahn. Daher ist die Tagung von enormer Bedeutung. Petra Kohnen erklärt dazu: „Die Studierenden der DWA zum Beispiel kommen aus aller Welt, aber es ist ganz wichtig, dass sie nicht nur im eigenen Saft schmoren. Sie sollen in den zwei Jahren, in denen sie in Deutschland studieren, auch das „normale“ Studentenleben mitbekommen. Die Kommilitonen aus Bamberg, aus München, aus Leipzig: Was studieren sie? Wie leben sie? Wie spielt sich ein demokratisches Leben in Deutschland ab?“

Die Kontakte, die auf der Bildkorrekturen Tagung geknüpft werden, bleiben in vielen Fällen über mehrere Jahre bestehen. Oftmals kehren Personen, die einmal als Teilnehmer bei der Konferenz waren, als Experten zurück. So entsteht ein stetig wachsendes Netzwerk, was es den Organisatoren erlaubt, die Tagung nachhaltig Jahr für Jahr fortzusetzen. Diese Kontinuität ist etwas Besonderes, findet auch Professor Dr. Markus Behmer.

Nach der Tagung ist vor der Tagung

Nach der Tagung ist vor der Tagung – die Organisatoren planen bereits die Bildkorrekturen 2017

Die Planung der nächsten Veranstaltung beginnt direkt im Anschluss an die vorherige. Noch am letzten Konferenztag werden die ersten Ideen für die nächste Tagung ausgetauscht. Wie genau kommt die Themen- und Länderauswahl Jahr für Jahr zustande? „Das ist ein Brainstorming-Prozess“, erklärt Nayla Fazwi. „Wir haben ganz unterschiedliche Themen zur Auswahl und dann wird darüber diskutiert und geguckt, dass es auch ein bisschen abwechslungsreich ist über die Jahre hinweg.“ Das ist den Organisatoren gelungen. Das Themenspektrum der Bildkorrekturen ist in der Tat sehr vielfältig: Von Sport und Entwicklung über Biodiversität und Gender Issues standen in den letzten Jahren viele relevante Aufgabenfelder der Entwicklungsarbeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dabei steht nicht nur das Thema an sich im Fokus, sondern ebenso die journalistische Berichterstattung darüber – und zwar gleichzeitig in den Ländern des globalen Südens, wie in den westlichen Ländern der nördlichen Hemisphäre.

Die Auswahl des Länderschwerpunkts läuft ähnlich ab. Die Organisatoren stellen sich Fragen wie: „Welche Länder sind spannend für das gewählte Thema? In welchen Ländern gibt es diesbezüglich viele Bilder zu korrigieren? Wo gibt es Kontakte zu Experten?“ Nachdem eine Entscheidung gefällt ist, konzentrieren sich die Dozenten dann auf die unterschiedlichen Länder – je nachdem welche Kontakte sie aus ihrem Netzwerk einbringen können.
Dass die Planung nicht immer ganz reibungslos über die Bühne geht, ist selbstverständlich, schließlich steht ein riesiger Stab hinter der Organisation:

„Durch die vielen Jahre Erfahrung sind wir ein relativ gut ein eingespieltes Team. Aber dennoch ist die Koordination des Ganzen immer wieder eine Herausforderung. Das braucht viel Raum und Zeit, aber es macht auch unheimlich viel Spaß und ist sehr befruchtend für uns alle“, erläutert Sabine Witt.

Sabine Witt, Engagement Global

Eine große Herausforderung ist es, jedes Jahr aufs Neue geeignete Referenten zu finden, die kommen können und die auch helfen können, Bilder zu korrigieren. Professor Dr. Behmer verdeutlicht, dass „es besonders schwer ist, Leute zu finden, die kontrovers sind, an denen man sich reiben kann. Denn auch wir bewegen uns alle in der Filter Bubble mit Leuten, die alle meinen, dass Entwicklungspolitik ein ernsthaftes Thema ist. Diese Bubble aufzubrechen und auch andere Positionen miteinzubeziehen, das ist schwierig.“ Weiterhin müssen die Organisatoren mit kurzfristigen Absagen umgehen und an dieser Stelle ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen. Und an letzter Stelle steht natürlich wie immer: die Zeit. Denn die ist oft knapp.

Was bringt die Zukunft?

Keine der erwähnten Herausforderungen hat das Projekt Bildkorrekturen in den letzten 15 Jahren daran gehindert sich weiter zu entwickeln und zu wachsen. Seit der ersten Tagung in Feldafing bis heute in Leipzig sind drei wichtige Trägerinstitutionen hinzugekommen, das Netzwerk erweitert sich stetig, und auch immer mehr Gäste aus dem globalen Süden haben die Möglichkeit, an der Tagung teilzunehmen, da das BMZ mehr Fördermittel zur Verfügung gestellt hat. Passend zum diesjährigen Thema hat auch die Digitalisierung Eingang in die Bildkorrekturen gefunden: seit 2013 gibt es keine Tagungsbroschüre mehr, sondern eine Tagungs-Homepage. Im Jahr 2015 wurde das erste Mal via Periscope live von der Tagung berichtet, 2016 wurde die Live-Berichterstattung weiter ausgebaut.
Liegt die Zukunft der Tagung also in der digitalen Welt? Dass die Tagung von nun an immer einen Bezug zur Digitalisierung hat, darüber sind sich alle Organisatoren einig. Dennoch möchte man sich in den nächsten Jahren wieder stärker auf die Ereignisse auf der Tagung fokussieren, wieder mehr Raum für Networking schaffen, sich wieder intensiver in der realen Welt anstatt auf sozialen Plattformen begegnen. Darüber hinaus bringt jedes Team-Mitglied seine ganz eigenen Ideen für die zukünftige Gestaltung der Tagung mit. Petra Kohnen spricht von einer möglichen Zusammenarbeit mit Startups, während Robert Kohnen über universitätsübergreifend realisierte Multimediaprojekte nachdenkt. Nayla Fawzi schlägt vor, zukünftig noch weitere Standorte miteinzubeziehen, um noch mehr junge Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten für entwicklungspolitische Themen zu sensibilisieren und ihnen die Chance zu geben, sich mit Menschen aus aller Welt zu vernetzen. Sabine Witt sieht zukünftig eine Tendenz dahingehend, mehr Journalisten mit persönlicher Fluchterfahrung einzubeziehen, wie es in diesem Jahr zum ersten Mal der Fall war, und ihnen zu helfen, in Deutschland Fuß zu fassen. Welche Ideen sich auf zukünftigen Tagungen durchsetzen, wird sich in den nächsten Jahren Bildkorrekturen zeigen. Denn eins steht für Professor Dr. Markus Behmer fest:

„Die Themen werden uns auch zukünftig nie ausgehen, denn die Probleme und Herausforderungen der Nord-Süd-Kommunikation werden bestehen bleiben.“

Und somit auch Bilder in unseren Köpfen, die es zu korrigieren gilt.

 

„Manche Länder schaffen es nicht alleine“ Wie verändert Digitalisierung das Leben in Entwicklungsländern? Welche Ziele haben Facebook, Google und Co.? Ein Gespräch mit Julia Manske

Digitalisierung macht vor Grenzen keinen Halt – längst ist sie in den sogenannten Entwicklungsländern angekommen. Auch dort wirft sie wichtige Fragen auf. Wie reagieren nationale Regierungen auf die Macht der Global Player? Wie steht es um den Datenschutz? Und welche Ideen von dort werden unser Leben verändern?

Robin Köhler (links) im Gespräch mit Julia Manske (Foto: EG/Foto-Zentrum Leipzig)

Darüber sprechen wir mit Julia Manske vom Think Tank „Stiftung Neue Verantwortung“. Manske beschäftigt sich mit Open Data, Data Governance und Datenschutz. Sie arbeitete über drei Jahre für Vodafone, wo sie für internationale Forschungsprojekte und soziale Innovationen verantwortlich war. Für das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation hat sie sich mit den Erfolgsbedingungen der afrikanischen Startup-Szene befasst.