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Panel 2 (Nachmittag): Nachhaltigkeit in der Modeindustrie

Upcycling, recycling, second hand? Was ist für den nachhaltigen Kleiderschrank die beste Variante? Darüber diskutieren am Nachmittag diese Gäste:

Ellen Köhrer

© Kathrin Harms


Ellen Köhrer ist eine Journalistin und Autorin aus Berlin. Seit 20 Jahren schreibt sie über Nachhaltigkeit in der globalen Textil- und Modeindustrie sowie über Nachhaltigkeitsmanagement und Entwicklungspolitik. Ihre Texte wurden unter anderem von Spiegel Online, enorm und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge veröffentlicht. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf asiatischen Textilfabriken und europäischen fair fashion Designern. Auf der Bildkorrekturen-Konferenz wird sie unter anderem den Einsturz der Fabrik Rana Plaza 2013 thematisieren.

Carolin Wahnbaeck


Carolin Wahnbaeck arbeitet als freie Journalistin für die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel. In ihren Texten geht es häufig um Nachhaltigkeit in der Modeindustrie, insbesondere das Gegenüber von fast und slow fashion. Für sie stellt sich Recycling als Mogelpackung dar, weil es vor allem mit Downcycling – einer Qualitätsminderung – einhergeht. Außerdem kritisiert sie die Verschiffung gebrauchter Kleidung nach Afrika aufgrund der Folgen für die dortige Textilindustrie.

 

Bildkorrekturen 2017 – Fashion & Development

Fashion is an international business. But who is producing our everyday clothes and shoes? Under which conditions?

English

Fashion is an international business. Megatrends from megacities like Paris, New York or London are spreading via digital and social media in the whole world. But who is producing our everyday clothes and shoes? Under which conditions?

The textile and garment industry itself moved very early to low wage countries because of high labour intensity of its production – with all the advantages and disadvantages of globalization. The production cycle for basics like t-shirts and jeans start with raw materials such as cotton. It’s very often cultivated and manufactured in Asia and Africa – with a heavy impact on environment and people. The price competition forces the production plants to go to even poorer countries with even lower wages. The same destinations are flooded with second hand clothes from western countries. Recycling industry has a high impact on local markets in Africa. On the other hand, the fashion production industry is an opportunity to give people low educated jobs, and to force industrialisation and development.
When the Rana Plaza building in Bangladesh collapsed in 2013, more than 1000 people died. Only when big disasters occur, does the general -public become aware of the conditions. As the freedom of press is not so common in production countries it is not always possible to read such news. Local and international journalists have difficulties in doing proper research.

“Made in Europe” is not a guarantee for sustainable and fair production. Even in Europe, in countries such as Italy and Rumania low wages and critical working conditions exist. Solutions can not only be found in production countries: Western countries have to think about their attitude towards consumerism, and build innovative design strategies like cradle-to-cradle or create better frame conditions.

Consumers can force the development in claiming their rights for information and transparency.
The conference “Bildkorrekturen” for young journalists is going to focus on the the positive and negative issues of the globalized fashion- and textile industry. Welcoming guests from Uzbekistan, Albania, Uganda or Rumania as well as guests from Western Europe. The keynotes will show the global context and local experts will highlight the situation in their countries. Journalists who are regularly reporting on development issues will report about their job experience.

In addition to the question of “Fashion & Development and its’ coverage in the media, this year’s conference is going to discuss the impact of our own consumer behavior. Students will be able to get ideas for their own international research.

“Bildkorrekturen” is an annual, international conference on one aspect of North-South-coverage. It brings together students, journalists, foreign correspondents and experts on development cooperation, thus closing the gap between academic studies and working experience.

Deutsch

Internationalität ist ein Kennzeichen der Modebranche: Trends aus den großen Metropolen wie Paris, New York oder London verbreiten sich blitzschnell über digitale und soziale Medien in den letzten Winkel der Welt. Doch wer fertigt eigentlich die Kleidung und die Schuhe, die wir tagtäglich tragen? Und unter welchen Bedingungen?

Da die Modeproduktion arbeitsintensiv ist, verlagerte gerade die Textil- und Bekleidungsindustrie schon früh ihre Produktion in Niedriglohnländer. Sie steht exemplarisch für die Globalisierung. Das gilt auch für Baumwolle, der Rohstoff für Basics wie T-Shirts und Jeans. Sie wird in den USA Asien und Afrika angebaut – teilweise mit verheerenden Folgen für Menschen und Umwelt. Der Preis- und Profitkampf lockt internationale Firmen in immer ärmere Länder. Dort landen auch alte Kleider und Schuhe, die Konsumenten in der westlichen Welt nicht mehr tragen wollen. Der „Rohstoff“ Altkleider hat großen Einfluss auf die Märkte in Afrika, Asien und Europa.

Ins öffentliche Bewusstsein gelangen die Zustände oft nur, wenn sich große Katastrophen ereignen. Beim Einsturz des Rana Plaza Gebäudes in Bangladesch wurden 2013 1.135 Menschen getötet und 2.438 verletzt. Dass Nachrichten dieser Art in den westlichen Ländern nicht so präsent sind, ist kein Zufall. Fehlende oder eingeschränkte Pressefreiheit erschwert vorort manchmal die Recherchemöglichkeiten für lokale und internationale Journalisten, ebenso wie eingeschüchterte Beschäftigte, die um ihren Arbeitsplatz bangen. Unabhängige, investigative Berichterstattung gleicht deshalb oft einem schwierigen Balanceakt.

„Made in Europe“ ist kein Garant für ökologisch und menschenrechtlich nachhaltige Produktion. Auch in Europa, mitten in Italien oder Rumänien gibt es Armutslöhne und schlechte Arbeitsbedingungen. Lösungsansätze sind nicht nur in den Produktionsländern zu suchen, sondern vor allem in westlichen Ländern mit verändertem Einkaufsverhalten von Unternehmen, innovativen Designstrategien wie dem Cradle-to-Cradle-Prinzip und klar definierten politischen Rahmenbedingungen. KonsumentInnen können die Entwicklung forcieren, indem sie ihre Rechte auf Information und Transparenz ausüben.

Die entwicklungspolitische Konferenz für (Nachwuchs)JournalistInnen „Bildkorrekturen“ 2017 fokussiert sich auf die positiven und negativen Folgen der globalisierten Mode- und Textilbranche. Gäste aus Ländern wie Usbekistan, Albanien, Uganda und Rumänien kommen ebenso zu Wort wie aus Westeuropa. ExpertInnen führen in den Kontext ein oder stellen die Situation in den Ländern vor Ort dar. JournalistInnen, die sich mit der Vermittlung dieser Themen beschäftigen, berichten über die Spannungsfelder der journalistischen Berichterstattung.

Die Konferenz 2017 „Fashion & Development“ beschäftigt sich mit den Herausforderungen journalistischer Arbeit in diesem komplexen Kontext. Die Studierenden sollen Anregungen für Perspektivwechsel bei ihrer eigenen Recherche im internationalen Umfeld bekommen.

„Bildkorrekturen“ bringt jedes Jahr zu einem Schwerpunktthema Studierende, JournalistenInnen aus den betroffenen Ländern und deutsche AuslandskorrespondentInnen sowie ExpertInnen aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit über Themen der Nord-Süd-Berichterstattung zusammen, und schließt damit die Lücke zwischen Studium und Praxis.

Kriege, Krisen, Krankheiten? Taucht Afrika in europäischen Medien auf, handelt es sich meist um Negativ-Nachrichten. So vermitteln einseitige, oft fehlerhafte Darstellungen ein verzerrtes Bild des schwarzen Kontinents. Umgekehrt weist die Berichterstattung afrikanischer Medien über Deutschland und benachbarte Länder große Mängel auf. Das Projekt „Journalism in a Global Context“ soll dies zukünftig verbessern.

Die Idee ist einfach: Afrikanische und deutsche Journalismus-Institute sollen miteinander vernetzt werden, um den Austausch zwischen Afrika und Europa zu fördern. Auf deutscher Seite beteiligen sich das Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus der TU Dortmund und das Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Bamberg. Zusammen mit dem Verein Africa Positive planen sie eine webbasierte Plattform.Dort sollen afrikanische und deutsche Nachwuchsjournalisten gemeinsam an Beiträgen arbeiten, die sich vor allem mit der Situation von Migranten auf dem Weg nach Europa und der Lebensrealität in Deutschland beschäftigen. Dies geschieht im Rahmen universitärer Kurse. Indem die Studierenden unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, wird der Blick über den Tellerrand und damit eine professionelle Auslandsberichterstattung gefördert. Zudem soll die Plattform die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre unterstützen.

Medien bedienen Stereotype

In der aktuellen Flüchtlingskrise wird das Informationsdefizit über afrikanische Länder besonders deutlich. Europäische Medien fokussieren vor allem die Auswirkungen der Zuwanderung auf das Inland und die Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union. Fluchtursachen und -motive blenden sie meist aus. „Die Flüchtlingswelle wird mit Hunger und Krieg erklärt. Dabei liegen die Ursachen viel tiefer – korrupte Regierungen, internationale Multis, die die Rohstoffe der afrikanischen Länder ausbeuten, und die globale Waffenindustrie tragen massive Mitverantwortung“, kritisiert Eric Chinje, Präsident der African Media Initiative. Die Medien berichten oftmals vereinfachend – sie bedienen weitverbreitete Stereotype, die den Lesern vertraut sind. Afrika wird meist mit Kriegen, Krisen und Krankheiten in Verbindung gebracht – die Flüchtlingskrise bildet dabei keine Ausnahme.

„Stereotype sind notwendig, um Komplexität zu reduzieren. Nur werden diese in den Medien zu wenig hinterfragt. Es ist einfach, in eingefahrenen Gleisen weiterzufahren. Die Gleise zu verlassen, bedeutet viel Aufwand.“
Markus Behmer, Professor an der Universität Bamberg und Mitbegründer des Projekts

Ferner bleibt die Migration innerhalb des Kontinents weitgehend unbeachtet, denn die meisten Menschen fliehen in angrenzende Nachbarländer. Laut dem Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen lebten 2014 neun von zehn Flüchtlingen in Entwicklungsländern.

Teil der Problematik ist auch die geringe Zahl westlicher Korrespondenten; so ist häufig nur ein Reporter für 33 afrikanische Länder zuständig.

„Die Afrikaner kennen Afrika nicht“

In Afrika fehlt es bei der Auslandsberichterstattung an einer entsprechenden Ausbildung der Journalisten. Wird über andere Länder informiert, dienen oft internationale Nachrichtenagenturen oder ausländische Fernsehprogramme wie die BBC als Quelle. „Die Afrikaner kennen Afrika nicht. Weniger als ein Prozent der Inhalte thematisiert andere afrikanische Länder”, so Eric Chinje bei der diesjährigen Bildkorrekturen-Konferenz. Dabei wäre eine intensive Beschäftigung mit den Nachbarländern Voraussetzung für wirtschaftliche Zusammenarbeit und politischen Austausch. Die Defizite in der Berichterstattung sind somit mitverantwortlich, dass innerhalb Afrikas kaum Überlegungen zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten der Flüchtlingskrise vorhanden sind. Die Artikel der Studierenden beschäftigen sich auch mit diesen Themen. Sie werden einer großen Leserschaft zugänglich gemacht, schließen so Informationslücken in der afrikanischen Bevölkerung und verbessern daher auch die Vernetzung innerhalb des Kontinents.

Falsche Hoffnungen an Europa

Außerdem zeigen viele afrikanische Medien nur Ausschnitte aus der Realität des Lebens in Europa. Da sie ihren journalistischen Aufgaben nicht gerecht werden, haben sich soziale Medien zu einer wichtigen Informationsquelle entwickelt. Bilder von Bekannten, die in Deutschland angekommen sind, ermutigen so den ein oder anderen, selbst zu fliehen. Es entsteht ein Teufelskreis aus mangelhafter Ausbildung, defizitärer Berichterstattung und Flucht. Hier setzt „Journalism in a Global Context“ an mehreren Punkten an: Zum einen thematisieren die Beiträge der Studierenden das Leben in Deutschland und Alternativen zur Flucht; zum anderen fördert das Projekt die journalistische Ausbildung junger Afrikaner, um eine differenziertere Berichterstattung auch langfristig sicherzustellen.

Estland: Auf dem Weg zum europäischen Silicon Valley

Der Baltenstaat Estland hat sich zu einem Zentrum für junge, kreative Technologieunternehmen entwickelt. Zahlreiche Start-ups träumen von einer Erfolgsgeschichte wie der von Skype.

Von ein wenig Schnee lässt sich der Roboter nicht aufhalten. Kerzengerade fährt er mit seinen sechs Reifen den verschneiten Weg entlang, schon von weitem ist er an einer roten Fahne zu erkennen, wie sie Kinder an ihren Fahrrädern haben. Liis Kängsepp wischt mit den Fingern über den Bildschirm ihres Smartphones. Gleich zwei der Roboter sind auf dem nächsten Foto zu sehen, wie sie an einer roten Ampel darauf warten, die Straße überqueren zu können. „Sind sie nicht süß?“, fragt Kängsepp.

Kängsepp, Wirtschaftsjournalistin aus Estland, könnte noch unzählige Fotos zeigen, sie folgt dem Instagram-Account der kleinen Fahrzeuge, die vom estnischen Start-up Starship Technologies entwickelt wurden und deren Aufgabe es ist, Waren auszuliefern. Gesteuert durch GPS, Sensoren und Kameras sollen die Roboter künftig Einkäufe und Pakete von lokalen Lieferzentrenten zum Kunden transportieren. So zumindest stellen es sich die estnischen Entwickler vor. Pilotprojekte hat es bereits in zahlreichen Städten auf der ganzen Welt gegeben, so auch in Hamburg und Düsseldorf. „Starship Technologies ist eines der heißesten Start-ups Estlands“, sagt Kängsepp. Google, Amazon und die Deutsche Post arbeiten seit Jahren an der Zukunft des Warenlieferverkehrs und experimentieren beispielsweise mit Drohnen. Dass nun ausgerechnet ein Start-up aus Estland mit den milliardenschweren Konzernen um die besten Ideen konkurriert, ist kein Zufall.

Fünf Fakten zum Lieferroboter

  • Der Roboter wiegt 18 Kilogramm und kann bis zu 16 Stundenkilometer schnell fahren – auf Gehsteigen passt er sich der Geschwindigkeit von Fußgängern an und hält Abstand.
  • Mit Hilfe von GPS und Computer Vision findet der Roboter selbstständig seinen Weg. Er verfügt außerdem über neun Kameras und Ultraschallsensoren zur Hinderniserkennung.
  • Eine Lieferung soll nur einen Euro kosten, der mögliche Lieferradius beträgt ca. fünf Kilometer.
  • Bis zu 10 Kilogramm oder drei Einkaufstaschen kann der Roboter transportieren.
  • Ein Kunde kann z.B. online Lebensmittel bestellen und erhält eine Nachricht vom Supermarkt, sobald der Roboter beladen wurde. Zu einer selbstgewählten Uhrzeit lässt der Kunde den Roboter losfahren und öffnet ihn nach der Ankunft mit seinem Handy.

Der Baltenstaat Estland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum für junge, kreative Technologieunternehmen entwickelt. Die staatliche Agentur „Startup Estonia“ beziffert die Zahl der estnischen Start-ups auf rund 400 – und das, obwohl Estland gerade einmal 1,3 Millionen Einwohner hat. Zurückzuführen ist dies auch auf den Erfolg des Internet-Telefondienstes Skype, der 2003 in Estland entwickelt wurde, inzwischen im Besitz von Software-Gigant Microsoft ist und über 300 Millionen aktive Nutzer zählt. Vor allem aber bietet Estland erstklassige Voraussetzungen für Start-ups. Der Zugang zum Internet ist Teil der Grundrechte und es gibt tausende offene WLAN-Zugänge. Um ein Unternehmen zu gründen, braucht es in Estland nur einige wenige Mausklicks. Durch die elektronische Verwaltung lässt sich fast alles online regeln.

Die Weichen für Estlands digitale Vorreiterrolle in Europa stellte der Baltenstaat bereits in den 1990er-Jahren. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sahen die Esten in der Digitalisierung die Chance auf einen Neuanfang. Das 1997 gestartete Programm „Tigersprung“ propagierte Informationstechnologie als Mittel zur Modernisierung. Seit 2000 arbeitet Estlands Regierung ohne Papier, seit 2005 können die Bürger sogar ihre Politiker über das Internet wählen. Schon Erstklässler lernen in der Schule Programmieren.

„Die Menschen in Estland gehen äußerst unkritisch mit dem technischen Fortschritt um, sie sehen nur die möglichen Vorteile. Sie sind daher auch stolz auf die vielen jungen Technologieunternehmen“, sagt Kängsepp, deren wichtigster Auftraggeber als Journalistin das Wall Street Journal ist. Über estnische Start-ups allerdings berichtet sie für die US-amerikanische Wirtschafts- und Finanzzeitung bislang kaum. „Im Vergleich zu amerikanischen Start-ups sind die estnischen klein und die Investments in sie gering, sodass sich das Wall Street Journal nicht für sie interessiert. Noch nicht.“

Liis Kängsepp

Journalistin Liis Kängsepp | Foto: Krõõt Tarkmeel

Estnische Journalistin

Arbeitet als Stringer für das Wall Street Journal und andere Medien

Twitter: @kangsepp

Instagramm: kangsepp 

Zahlreiche Gründer in Estland träumen von einer Erfolgsgeschichte wie der von Skype. Neben Roboter-Entwickler Starship Technologies zählt Transferwise zu den aktuell bekanntesten estnischen Start-ups. Das 2011 gegründete Unternehmen ermöglicht es seinen Kunden, Online-Geldtransfers in Fremdwährungen vorzunehmen, die günstiger sind als bei Banken. Seit 2013 ist der Service auch in Deutschland verfügbar. Weltweit transferieren rund eine Millionen Menschen mehr als 700 Millionen Euro pro Monat mithilfe von Transferwise.

Trotz der Vielzahl estnischer Start-ups sind Gründer und Geldgeber untereinander gut vernetzt. Viele von ihnen haben an der staatlichen Universität in Tartu studiert oder waren einst an der Entwicklung von Skype beteiligt. In den sozialen Netzwerken tritt die estnische Start-up-Szene ebenso geschlossen auf. Unter dem Hashtag #estonianmafia tauschen sich die jungen Unternehmen bei Twitter aus und posten Bilder auf Instagram – so wie Starship Technologies von seinen kleinen Robotern.