CSR – gerechte, grüne Mode? Die Modeindustrie ist eine der umweltschädlichsten Branchen und die Arbeitsbedingungen in den Fabriken sind oft katastrophal. Das steht in einem starken Gegensatz zu dem Nachhaltigkeitstrend, der gerade durch die Branche geht. Transparenz soll die neue CSR-Berichtspflicht bringen.

Quelle: https://www.hessnatur.com/corporate/bildarchiv/stores/

Quelle: http://www.kik-textilien.com/unternehmen/presse/informationsmaterial/bildmaterial/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öko- vs. Billig-Mode? Wie gerecht und grün die beiden deutschen Textilunternehmen sind, kann man in ihren CSR-Berichten nachlesen.

Naturmode, Biomode, faire Mode, erkennbar am grünen Schriftzug von hessnatur. Grelle Neonröhren über Wühltischen mit Klamotten und Wohnartikeln, die vor allem günstig sind, findet man hingegen bei Kik, dem größten Textil-Discounter Deutschlands. Welches Unternehmen besser oder schlechter sei, das könne man so trotzdem nicht sagen, „die beiden kommen aus ganz unterschiedlichen Richtungen“, erklärt Dr. Jürgen Janssen, Leiter des Bündnissekretariats für nachhaltige Textilien.

„Existenzgrund von hessnatur ist NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren.", bei Kik geht es um Wachstum.“

NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren." aber ist zum Wettbewerbskriterium geworden und heute fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation, zusammengefasst unter dem Schlagwort Corporate Social Responsibility. Kurz: CSR, was die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen beschreibt.

Kik hat verstanden; Wachstum braucht CSR. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr bereits seinen vierten CSR-Bericht veröffentlicht. Auch hessnatur schreibt in langen Texten über verantwortungsvolle Produktion und nachhaltiges Design. Überprüfen aber können die Kunden wenig. NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren." basiert auf Vertrauen, das entsteht durch Transparenz. Ein Grund, weshalb Kik und hessnatur solche Berichte schon freiwillig verfasst haben, bevor die Veröffentlichung in diesem Jahr zur Pflicht wurde.

Dass börsennotierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern ab 2018 neben ihrer finanziellen Situation auch über ihren Einsatz für Umwelt und Menschenrechte berichten müssen, hat der Bundestag vor knapp einem Jahr beschlossen und damit die CSR-Richtlinie der Europäischen Union umgesetzt. Die Berichte sollen mehr Transparenz in das Handeln der Konzerne bringen. Wer die Lieferanten von hessnatur sind und welche Materialien verwendet werden, ist in dem 108 Seiten langen Bericht des Unternehmens nachzulesen. Bei Kik geht es unter anderem um das Arbeitsklima und die Mitgliedschaft im Textilbündnis. Dass die CSR-Berichtspflicht viel bringen wird, glaubt Sarah Lincoln, Juristin bei Brot für die Welt, trotzdem nicht. Ohne inhaltliche Standards sei es einfach, lediglich darüber zu berichten, wie nachhaltig und verantwortungsbewusst man als Unternehmen handle. „Unternehmen können sich so eigentlich aussuchen, auf welche Art und Weise und wie detailliert sie berichten wollen. Das gibt ihnen auch die Möglichkeit, vage und floskelhaft zu formulieren.“

Ist CSR also mehr soziale Lüge als echte Übernahme von Verantwortung? Mittel zum Zweck, weil NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren." in der heutigen Konsumwelt im Trend liegt?

Ansgar Lohmann und Sven Bergmann bei der Diskussion (Bildrechte: Pia Schönfeld)

Den Vorwurf des Greenwashings durch NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren."sberichte weist Ansgar Lohmann, der bei Kik für soziale Verantwortung zuständig ist, entschieden zurück. „Was in unserem NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren."sbericht steht, wird tatsächlich so gelebt. Das heißt nicht, dass es auf dieser Welt nie wieder ein Fabrikunglück geben wird. Wenn Sie aber in der Prävention gut aufgestellt sind und für gute Sozialstandards einstehen können und eigene Initiativen zu Feuerschutz und Gebäudesicherheit durchführen, dann können Sie darüber auch gewissenhaft berichten.“ Durch CSR-Berichte den Profit zu steigern sei hingegen kein Grund für die bisher freiwillige Veröffentlichung. Eine Befragung der Kik-Kunden zeigte, dass vor allem der Preis über den Kauf entscheidet – ob nachhaltig produziert werde oder nicht, ist den meisten egal. Die Mehrheit der Deutschen sieht das ähnlich; zwar seien rund 52 Prozent bereit, mehr Geld für nachhaltige Produkte auszugeben, wichtiger aber sei ihnen mit rund 80 Prozent die Qualität und der Preis, ergab eine Studie des Marktforschungsinstitut Nielsen 2015. Die Kunden von hessnatur, die sich bewusst für das teurere Öko-T-Shirt entscheiden, machen offenbar nur einen Bruchteil aus. „Wichtig ist, dass sich Unternehmen wie Kik, die den großen Fußabdruck haben, tatsächlich verändern. Wenn Kik entscheidet, dass beispielsweise bestimmte Fasern nachhaltiger produziert werden oder seine Lieferanten verpflichtet, mehr Lohn zu zahlen, dann hat das einen systematischen Einfluss. Das ist bei hessnatur nicht der Fall“, meint Dr. Jürgen Janssen vom Textilbündnis. Dennoch brauche es beide, „die Innovatoren, wie hessnatur, und dann den Spill-Over-Effekt in den großen Markt“. Es kann daher nur positiv sein, wenn sich nun jedes große Unternehmen mit der CSR-Thematik befassen muss, findet Sven Bergmann, Unternehmenssprecher von hessnatur. „CSR ist ja nicht einfach nur so ein Plus, eine andere Sau die durchs Dorf getrieben wird, das ist ganz klassische Betriebswirtschaft. Keine Spinnerei, die heute up-tp-date und morgen wieder vergessen ist.“

Dr. Jürgen Janssen – Leiter des Bündnissekretariats des Textilbündnisses, , Bildquelle: Engagement Global / Bodo Tiedemann

Schließlich sei die CSR-Berichtspflicht ein positiver Schritt, um die Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten, sagt Janssen. Am Ziel aber sei man noch lange nicht,

„aktuell haben wir CSR 1.0, sicherlich noch nicht 4.0, wo wir eigentlich hin wollen. Es gibt immer noch zwei Berichte: Geschäftsbericht und NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren."sbericht. Das ist so, als ob es eine NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren."sstrategie und eine Unternehmensstrategie gibt. Doch was wir eigentlich wollen, ist eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Dann müsste es keine NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren."sberichte mehr geben, sondern die wesentlichen Themen der NachhaltigkeitNachhaltigkeit gilt als ökonomische oder soziale Entwicklung, die die Folgen der Entscheidungen in der Gegenwart für die Zukunft antizipiert und sie von diesen Folgen abhängig macht. In ökonomischer Hinsicht beschreibt das Konzept der Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsweise, Gewinne bereits sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften, anstatt diese erst in Umwelt- und Sozialprojekte zu reinvestieren." und Fairness wären im Unternehmensbericht verankert“.