Estland: Auf dem Weg zum europäischen Silicon Valley

Der Baltenstaat Estland hat sich zu einem Zentrum für junge, kreative Technologieunternehmen entwickelt. Zahlreiche Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie versuchen, einen Marktbedarf zu erfüllen und bieten ein innovatives Produkt, Prozess oder Service. Häufig nutzen Startup-Unternehmen das Internet, E-Commerce, Computer und Telekommunikation.s träumen von einer Erfolgsgeschichte wie der von Skype.

Von ein wenig Schnee lässt sich der Roboter nicht aufhalten. Kerzengerade fährt er mit seinen sechs Reifen den verschneiten Weg entlang, schon von weitem ist er an einer roten Fahne zu erkennen, wie sie Kinder an ihren Fahrrädern haben. Liis Kängsepp wischt mit den Fingern über den Bildschirm ihres Smartphones. Gleich zwei der Roboter sind auf dem nächsten Foto zu sehen, wie sie an einer roten Ampel darauf warten, die Straße überqueren zu können. „Sind sie nicht süß?“, fragt Kängsepp.

Kängsepp, Wirtschaftsjournalistin aus Estland, könnte noch unzählige Fotos zeigen, sie folgt dem Instagram-Account der kleinen Fahrzeuge, die vom estnischen Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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Starship Technologies entwickelt wurden und deren Aufgabe es ist, Waren auszuliefern. Gesteuert durch GPS, Sensoren und Kameras sollen die Roboter künftig Einkäufe und Pakete von lokalen Lieferzentrenten zum Kunden transportieren. So zumindest stellen es sich die estnischen Entwickler vor. Pilotprojekte hat es bereits in zahlreichen Städten auf der ganzen Welt gegeben, so auch in Hamburg und Düsseldorf. „Starship Technologies ist eines der heißesten Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s Estlands“, sagt Kängsepp. Google, Amazon und die Deutsche Post arbeiten seit Jahren an der Zukunft des Warenlieferverkehrs und experimentieren beispielsweise mit Drohnen. Dass nun ausgerechnet ein Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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aus Estland mit den milliardenschweren Konzernen um die besten Ideen konkurriert, ist kein Zufall.

Fünf Fakten zum Lieferroboter

  • Der Roboter wiegt 18 Kilogramm und kann bis zu 16 Stundenkilometer schnell fahren – auf Gehsteigen passt er sich der Geschwindigkeit von Fußgängern an und hält Abstand.
  • Mit Hilfe von GPS und Computer Vision findet der Roboter selbstständig seinen Weg. Er verfügt außerdem über neun Kameras und Ultraschallsensoren zur Hinderniserkennung.
  • Eine Lieferung soll nur einen Euro kosten, der mögliche Lieferradius beträgt ca. fünf Kilometer.
  • Bis zu 10 Kilogramm oder drei Einkaufstaschen kann der Roboter transportieren.
  • Ein Kunde kann z.B. online Lebensmittel bestellen und erhält eine Nachricht vom Supermarkt, sobald der Roboter beladen wurde. Zu einer selbstgewählten Uhrzeit lässt der Kunde den Roboter losfahren und öffnet ihn nach der Ankunft mit seinem Handy.

Der Baltenstaat Estland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum für junge, kreative Technologieunternehmen entwickelt. Die staatliche Agentur „Startup Estonia“ beziffert die Zahl der estnischen Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s auf rund 400 – und das, obwohl Estland gerade einmal 1,3 Millionen Einwohner hat. Zurückzuführen ist dies auch auf den Erfolg des Internet-Telefondienstes Skype, der 2003 in Estland entwickelt wurde, inzwischen im Besitz von Software-Gigant Microsoft ist und über 300 Millionen aktive Nutzer zählt. Vor allem aber bietet Estland erstklassige Voraussetzungen für Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s. Der Zugang zum Internet ist Teil der Grundrechte und es gibt tausende offene WLAN-Zugänge. Um ein Unternehmen zu gründen, braucht es in Estland nur einige wenige Mausklicks. Durch die elektronische Verwaltung lässt sich fast alles online regeln.

Die Weichen für Estlands digitale Vorreiterrolle in Europa stellte der Baltenstaat bereits in den 1990er-Jahren. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sahen die Esten in der Digitalisierung die Chance auf einen Neuanfang. Das 1997 gestartete Programm „Tigersprung“ propagierte Informationstechnologie als Mittel zur Modernisierung. Seit 2000 arbeitet Estlands Regierung ohne Papier, seit 2005 können die Bürger sogar ihre Politiker über das Internet wählen. Schon Erstklässler lernen in der Schule Programmieren.

„Die Menschen in Estland gehen äußerst unkritisch mit dem technischen Fortschritt um, sie sehen nur die möglichen Vorteile. Sie sind daher auch stolz auf die vielen jungen Technologieunternehmen“, sagt Kängsepp, deren wichtigster Auftraggeber als Journalistin das Wall Street Journal ist. Über estnische Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s allerdings berichtet sie für die US-amerikanische Wirtschafts- und Finanzzeitung bislang kaum. „Im Vergleich zu amerikanischen Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s sind die estnischen klein und die Investments in sie gering, sodass sich das Wall Street Journal nicht für sie interessiert. Noch nicht.“

Liis Kängsepp

Journalistin Liis Kängsepp | Foto: Krõõt Tarkmeel

Estnische Journalistin

Arbeitet als Stringer für das Wall Street Journal und andere Medien

Twitter: @kangsepp

Instagramm: kangsepp 

Zahlreiche Gründer in Estland träumen von einer Erfolgsgeschichte wie der von Skype. Neben Roboter-Entwickler Starship Technologies zählt Transferwise zu den aktuell bekanntesten estnischen Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s. Das 2011 gegründete Unternehmen ermöglicht es seinen Kunden, Online-Geldtransfers in Fremdwährungen vorzunehmen, die günstiger sind als bei Banken. Seit 2013 ist der Service auch in Deutschland verfügbar. Weltweit transferieren rund eine Millionen Menschen mehr als 700 Millionen Euro pro Monat mithilfe von Transferwise.

Trotz der Vielzahl estnischer Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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s sind Gründer und Geldgeber untereinander gut vernetzt. Viele von ihnen haben an der staatlichen Universität in Tartu studiert oder waren einst an der Entwicklung von Skype beteiligt. In den sozialen Netzwerken tritt die estnische Start-upDer Begriff beschreibt ein neues und schnell wachsendes Unternehmen. Sie
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-Szene ebenso geschlossen auf. Unter dem Hashtag #estonianmafia tauschen sich die jungen Unternehmen bei Twitter aus und posten Bilder auf Instagram – so wie Starship Technologies von seinen kleinen Robotern.