Panel Gender und Gewalt

BKGewalt

Gwendolin Hilse, Diane Nininahazwe und Tammo Strunk

Mit einem kurzen Input der DW Akademie startete das Panel GenderIm Englischen wird zwischen dem biologischen Geschlecht "Sex", und dem soziokulturellen Geschlecht Gender", unterschieden. Im Deutschen gib es allerdings nur einen Oberbegriff: "Geschlecht". Im Englischen wird zwischen dem biologischen Geschlecht "Sex", und dem soziokulturellen Geschlecht Gender", unterschieden. Im Deutschen gib es allerdings nur einen Oberbegriff: "Geschlecht". Gender“ drückt aus, dass geschlechtsspezifische Zuschreibungen dynamisch und veränderbar sind. Der Begriff geht über die biologische Unterscheidung zwischen Geschlechtern hinaus. Gender“ drückt aus, dass geschlechtsspezifische Zuschreibungen dynamisch und veränderbar sind. Der Begriff geht über die biologische Unterscheidung zwischen Geschlechtern hinaus. und Gewalt. Der Fokus lag auf dem Gebiet der sexualisierten Gewalt. Die DW Akademie zeigte dazu einen Videobeitrag zum Ausmaß der sexuellen Belästigung im europäischen Raum und zitierte in diesem Zusammenhang die Forscherin Elvan Isikozlu vom Bonn International Center for Conversion, dass es die Bilder von Frauen und Männern und ihre Bedeutung für den Einzelnen und in der Gesellschaft sind, die sexualisierte Gewalt entstehen lassen.

Elvan Isikozlu hat mit ihrem Team die Studie “Kriegsvergewaltigung, Eine Typologie“ erstellt, die zum ersten Mal die verschiedenen Typen von Vergewaltigungen im bewaffneten Konflikt erfasst. Die Studie beleuchtet abseits von der Vergewaltigung, die als Kriegswaffe eingesetzt wird, sieben weitere Typen von Vergewaltigungen, die ebenso stattfinden in bewaffneten Konflikten. Drei davon haben die IMS – Studentinnen Irene Baños, Rebecca Staudenmaier und Lucía Vásquez in einer kurzen Lesung dargestellt, indem sie echte Aussagen von Menschen, die Opfer von Vergewaltigungen geworden waren, vortrugen. Auch die Forscherin kam in einem kurzen Videoteaser zu Wort und forderte, dass wir nicht bei den Opfern von sexualisierter Gewalt nach den Lösungen und Möglichkeiten zur Prävention suchen sollen, denn nicht sie seien dafür verantwortlich, sondern dass wir uns dafür die Täter anschauen müssen.

Um auf die Rolle der Medien und die journalistische Berichterstattung einzugehen, gab es ein kurzes Rollenspiel mit dem Publikum, das an einen Workshop der DW angelehnt war, der diesen Sommer im Rahmen des Global Media Forums stattgefunden hatte. Das Thema war wie man als Journalist/in Menschen interviewt, die traumatisiert sind.

BKGewalt II

Dr. Gloria Mwanza Tshilumba

Bei der Paneldiskussion zum Thema GenderIm Englischen wird zwischen dem biologischen Geschlecht "Sex", und dem soziokulturellen Geschlecht Gender", unterschieden. Im Deutschen gib es allerdings nur einen Oberbegriff: "Geschlecht". Im Englischen wird zwischen dem biologischen Geschlecht "Sex", und dem soziokulturellen Geschlecht Gender", unterschieden. Im Deutschen gib es allerdings nur einen Oberbegriff: "Geschlecht". Gender“ drückt aus, dass geschlechtsspezifische Zuschreibungen dynamisch und veränderbar sind. Der Begriff geht über die biologische Unterscheidung zwischen Geschlechtern hinaus. Gender“ drückt aus, dass geschlechtsspezifische Zuschreibungen dynamisch und veränderbar sind. Der Begriff geht über die biologische Unterscheidung zwischen Geschlechtern hinaus. und Gewalt haben Experten und Expertinnen Einsichten in ihre Arbeits- und Alltagswelt vermittelt, die sich beruflich mit sexualisierter Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo auseinander setzen. Die kongolesische Ärztin Dr. Gloria Mwanza Tshilumba zeigte unter Vorwarnung Fotos von den Körperteilen und Genitalien vergewaltigter Frauen und unterrichtete die Anwesenden über die verschiedenartigen Verletzungen und Krankheiten, die diese Menschen als Folge der ihnen angetanen Vergewaltigung zu erleiden hatten. „Wer vergewaltigt überhaupt und wer sind diese Männer?“ fragte Claudia Simons von der Stiftung Wissenschaft und Politik und bestätigte die Forderung mit dem Blick auf die Täter, die zu befragen noch immer als streng tabuisiert gilt.

Jedoch dehnte auch sie den Kontext von sexualisierter Gewalt aus und führte an, dass es nicht die Vergewaltigungen alleine sind, die Frauen von Männern zu ertragen hätten, sondern dass häusliche Gewalt eine ebenso große Rolle spielt. Die Rekrutierung junger Männer für den Dienst an der Waffe fordere ebenso viele Tote, was zeige, dass es nicht nur die Frauen sind, die Gewalt im Kongo erfahren. Es wurde diskutiert, ob die Kämpfe, besonders im Osten des Landes, um das reiche Coltan-Vorkommen, ein Grund für die sexualisierte Gewalt sei, da es mittels von Vergewaltigungen ein Leichtes sei, die dortige Bevölkerung zu vertreiben und sich Zugang zu diesem sehr teuren und hoch geschätzten Mineral zu verschaffen, das für die Herstellung von Smartphones verwendet wird. Ein Lichtblick bleibt: das neue FairtradeBezeichnet einen kontrollierten Handel, bei dem für erzeugte und gehandelte Produkte ein unterschiedlich festgelegter "Mindestpreis" bezahlt wird. Somit soll den Erzeugern ein sicheres und höheres Einkommen ermöglicht werden. Außerdem werden einzelne langfristige, partnerschaftliche Beziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern geschaffen. Dabei sollen vorgeschriebene Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden.Die Freihandelsbewegung ist heterogen und konzentriert sich hauptsächlich auf die Handelsbeziehungen zwischen Entwicklungs- und Industrieländern. Insgesamt profitieren ca. 1,5 Millionen Landwirte vom freien Handel. Smartphone.