Schwein gehabt: Wie Pomerode das Biogas entdeckte

Brasilien braucht Energie. Dafür setzt das Land vor allem auf Megastaudämme. Ein strittiges Modell. Eine lokale Alternative dazu bietet eine Stadt im Süden.

Von Tatjana Kulpa und Friederike Zörner

DIE IDEE

Eisbein, Bockwurst und Kassler. Im südbrasilianischen Pomerode besinnt man sich auf deutsche Traditionen. Da darf das fleischreiche Essen in der Gaststätte „WunderWald“ nicht fehlen. Kein Braten ohne Vieh: Die bergige Region um die 30.000-Einwohnerstadt im atlantischen Regenwald ist vor allem für seinen Industriesektor und seine Viehzucht bekannt. Neben einem Schweinebauern mit rund 4000 Sauen haben sich hier deutsche Konzerne wie Bosch und Netzsch angesiedelt. „Wir haben beste Produktionsbedingungen und sehr motivierte Leute, die eine ähnliche Arbeitsmoral wie in Deutschland vorweisen“, sagt Ércio Kriek.

Der 45-jährige Unternehmer gehört zu den gut 60 Prozent der Pomeroder, die Deutsch sprechen können. Wie die Mehrheit hier hat er deutsche Wurzeln. Das ist auf die Siedlungsgeschichte Mitte des 19. Jahrhunderts zurückzuführen. Damals kamen überwiegend Siedler aus Pommern in das Tal des Rio Testo, im brasilianischen Bundesstaat Santa Caterina. Der deutsche Apotheker Hermann Blumenau hatte unweit von hier eine deutsche Kolonie gegründet. Die heutige Stadt Blumenau umfasst gut 300.000 Einwohner und lockt mit dem Oktoberfest jährlich hunderttausende Besucher an. Pomerode spaltete sich 1959 von Blumenau ab.

Schweine als Problem

Diese kulturelle Verbundenheit fördert auch wirtschaftliche Kooperationen. Ércio und seine Firma „Eco Conceitos“ eröffneten im September 2014 die erste BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlage in der Region mit Technologie der Archea Unternehmensgruppe aus Hessisch Oldendorf. Betrieben wird diese Pilotanlage mit Schweinegülle und anderen Abfallprodukten. „Der Bundesstaat Santa Caterina ist einer der größten Schweineproduzenten Brasiliens“, erklärt Ércio. Die Gülle werde meistens unverarbeitet auf die Felder gebracht, verseuche den Boden und gelange in Flüsse und Bäche. Zudem setze ihre offene Lagerung klimaschädliche Gase frei. Für ihn war daher die Entwicklung der BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlage, die nicht nur die Gülle in unbedenklichen Dünger umwandelt, sondern diese auch energetisch nutzt, eine Herzensangelegenheit. Nachdem er von 2005 bis 2008 Bürgermeister seiner Heimatstadt Pomerode gewesen war, arbeitete er bis 2012 für die örtliche Abwasser- und Müllentsorgungswirtschaft*. Zusammen mit seinen deutschen Geschäftspartnern gründete er 2010  „Eco Conceitos“. Zwei Jahre später begannen sie mit der Planung der BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Pilotanlage.

An dem Bau der Pilotanlage waren unter anderem Eco Conceitos und Archea beteiligt. Foto: BN Umwelt

Rohstoff-Lieferanten für die BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlage. Foto: BN Umwelt


Der Gärrest wird in der Kompostieranlage mit Holzspänen angereichert. Foto: BN Umwelt

Die Gaststätte "WunderWald" ist für ihre deutschen Spezialitäten bekannt. Foto: BN Umwelt

Die Gaststätte „WunderWald“ ist für ihre deutschen Spezialitäten bekannt. Foto: BN Umwelt


Pomerode pflegt neben Greifswald auch mit der Stadt Torgelow in Mecklenburg- Vorpommern eine Städtepartnerschaft. Foto: BN Umwelt

Das Nordtor der 30.000-Einwohnerstadt. Foto: BN Umwelt

Das Nordtor der 30.000-Einwohnerstadt. Foto: BN Umwelt

[*In dieser Zeit begann Ércio auch seine Geschäftsbeziehungen mit der Firma BN Umwelt, deren Geschäftsführer, Frank Zörner, der Vater einer der Autorinnen ist.]

DIE UMSETZUNG

Den erneuerbare Energien-Sektor bestimmen in Brasilien vor allem Wasserkraftwerke. Sie erzeugen 80 Prozent des Stroms. Zwar stehen außerdem Wind- und Solarenergie im Fokus der Regierung, doch können diese meist nicht mit dem preisgünstigen Strom aus Wasserkraft mithalten. Obwohl es bisher noch an stärkerer Unterstützung des Staates fehlt, sei das Marktpotenzial von BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden. groß, so André Aguilar, ortsansässiger Mitarbeiter der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). „Brasilien hat eine große Nachfrage nach BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden. und Strom“, sagt er. „Deutschland spielt eine wichtige Rolle im hiesigen Markt, denn es verfügt über die nötige Technologie und das Know-How.“ Mit seinen rund 8000 BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlagen ist Deutschland weltweit ein Vorreiter.

Die DEG hat den Bau der Anlage in Pomerode im Zuge ihres Förderprogrammes „Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft“ unterstützt. Ziel sei es, den Privatsektor als zusätzlichen Akteur für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern zu mobilisieren, sagt Yvonne Veth, Mitarbeiterin der DEG in Köln. „Wir evaluieren derzeit weitere BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.projekte in Brasilien und hoffen so BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden. als erneuerbare Energiequelle langfristig zu etablieren.“

Die Pilotanlage in Pomerode ist im Vergleich zu deutschen Maßstäben ein Leichtgewicht, doch sie leistet einen kleinen Beitrag dazu, BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden. in Brasilien salonfähig zu machen. Ihrer Inbetriebnahme im September 2014 war eine langwierige Planungsphase vorausgegangen. „Die Genehmigung dauerte anderthalb Jahre, weil die dafür zuständige Behörde bisher keine Erfahrung mit solchen Anlagen hatte“, schildert Ércio Kriek. In der brasilianischen Bevölkerung gebe es zwar noch Vorbehalte gegen BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden., da die bisher gebauten Anlagen wenig wirtschaftlich arbeiteten. Aber der Wunsch in Pomerode, etwas gegen die Geruchsbelästigung durch die Schweinegülle zu tun, war für Ércio Motivation genug. Mit Hilfe von Archea wurde die Pilotanlage auf einen verhältnismäßig hohen technischen Standard gebracht. Die vorkalkulierten Kosten konnten um zwei Drittel auf 250.000 Euro gesenkt werden, da es sich um eine „tropikalisierte“, also vereinfachte, Bauweise handelt. So wurde die Anlage drei Meter tief in den Boden eingelassen, um weniger Beton zu verwenden – dieser ist in Brasilien sehr teuer. Stattdessen wurde eine spezielle Folie zur Abdichtung der Grube benutzt.

Weiterverwertung von Rohstoffen

„Wir haben außerdem sehr günstige klimatische Bedingungen für BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt etwa 17 Grad Celsius“, sagt Ércio. Anders als im kalten Deutschland – mit einem Jahresdurchschnitt von circa neun Grad Celsius – kann die nötige Prozesstemperatur somit ganzjährig kostengünstiger erzeugt werden. Denn damit der stufenweise NassvergärungIst eine Form der Biogas-Produktion, bei der Substrate mit pumpbarer Konsistenz, wie Schweinegülle, verwendet werden. Der Anteil der Trockenmasse im Fermenter, dem abgeschlossenen Behälter, indem stufenweise biologische Umwandlungsprozesse stattfinden, sollte zwölf Prozent nicht übersteigen. Handelt es sich um einen höheren Anteil von stapelbaren, festen Substraten spricht man von Trockenvergärung.sprozess, der aus Gülle und anderen Substraten Methan und Kohlenstoffdioxid erzeugt, möglichst schnell vonstatten geht, operieren BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlagen idealerweise mit Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad Celsius. Im sogenannten Fermenter, dem gasdichten Behälter, wird die BiomasseBiomasse bezeichnet die Gesamtheit aller organischen, also natürlichen, Materialien in einem Ökosystem. Sie ist demnach die Summe aller Lebewesen, auch der abgestorbenen, und deren Stoffwechselprodukte. erwärmt und gerührt. Mithilfe von Bakterien bildet sich nach und nach das BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.. Es wird unter niedrigem Druck in Gasspeichern gelagert. Der übrig gebliebene Gärrest kann anschließend als Dünger verwendet werden. Dazu wird er in Pomerode in eine Kompostieranlage gegeben und mit Holzspänen angereichert.

Bislang befindet sich die BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlage noch im Testbetrieb. Ab dem Frühjahr 2015 soll sie 50 Kubikmeter Bioerdgas pro Stunde produzieren. Später soll dann zusätzlich ein Blockheizkraftwerk installiert werden, das zur Nutzung elektrischer und thermischer Energie verwendet wird. Die Stromleistung soll Ércio Kriek zufolge etwa 70 bis 80 Kilowatt betragen, was etwa 1000 Familien jährlich versorgen könnte. Auf einen großen wirtschaftlichen Gewinn kann er nicht hoffen, doch darum gehe es ihm auch nicht. Solange die Baukosten wieder erwirtschaftet werden und die Schweinegülle sinnvoll weiterverwertet werden kann, sei er zufrieden. Das bis dato gewonnene Bioerdgas wird verdichtet in Tanklastwagen zu regionalen Abnehmern transportiert. „Langfristig planen wir, ein Gasnetz um die Anlage herum zu errichten.“

DIE EINORDNUNG

Seit Mitte der 2000er Jahre gab es in Deutschland einen regelrechten BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Boom. Wie Daniela Thrän, Professorin für Bioenergiesysteme an der Universität Leipzig erklärt, sah die Bundesregierung eine Vergütung der Stromproduktion aus Energiepflanzen mit dem sogenannten „Nawaro-Bonus“ vor. Dieser kann von Anlagen, die bis Mitte 2014 in Betrieb gegangen sind, für 20 Jahre in Anspruch genommen werden. Die im Erneuerbare-Energien-GesetzDas EEG trat 2000 in Kraft und zielt auf die Förderung der Erzeugung erneuerbarer Energien, wie Windkraft, Wasserkraft und Solarenergie ab. Das erklärte Ziel ist ein Anteil von 80% Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung im Jahr 2050. (EEGDas EEG trat 2000 in Kraft und zielt auf die Förderung der Erzeugung erneuerbarer Energien, wie Windkraft, Wasserkraft und Solarenergie ab. Das erklärte Ziel ist ein Anteil von 80% Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung im Jahr 2050.) verankerte Regelung beförderte vor allem den Anbau von Energiepflanzen, die mit einer relativ hohen Methanausbeute gut für die BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Erzeugung geeignet sind. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe schätzt, dass deren Anbaufläche 2014 über zwei Millionen Hektar betrug – gut die Hälfte davon werde für BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden. genutzt. Der Anbau von Mais-Monokulturen und anderen Pflanzen in Flächenkonkurrenz zu Nahrungsmitteln rief in den letzten Jahren vermehrt Kritik hervor. Im Gegensatz dazu verfolgt Ércio Kriek in Pomerode das Ziel, ohne zusätzlich angebaute Pflanzen auszukommen. Seine Anlage setzt als Substrate lediglich Schweinegülle, Abfälle aus Schlachthäusern und der örtlichen Reisfabrik sowie Speisereste aus Restaurants und Supermärkten ein.

Laut dem Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland (WWZ-BD) mache in Brasilien auf Seiten der erneuerbaren Ressourcen"Der Begriff kommt aus dem Lateinischen (resurgere – „hervorquellen“) bzw. Französischen (la ressource – Mittel, Quelle). Er bezeichnet im weiteren Sinne alle Mittel, die in die Produktion von Gütern und Dienstleistungen einfließen. Zu den natürlichen Ressourcen zählen zum Beispiel Rohstoffe, Wasser, Boden und Luft. Sie werden unterschieden in regenerierbare (z.B. Wälder) und nicht regenerierbare Ressourcen (z.B. fossile Brennstoffe)." die Energiegewinnung aus Zuckerrohr, Holz und anderer BiomasseBiomasse bezeichnet die Gesamtheit aller organischen, also natürlichen, Materialien in einem Ökosystem. Sie ist demnach die Summe aller Lebewesen, auch der abgestorbenen, und deren Stoffwechselprodukte. einen erheblichen Teil aus. Die Anzahl der BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.anlagen sei aber noch sehr gering. Bei der Nationalen Agentur für Elektroenergie (ANEEL) seien bislang lediglich elf Anlagen erfasst, die Gas beziehungsweise Elektroenergie produzieren. Dazu kämen noch mehrere Hundert einfacher Anlagen, die in der Regel eine kurze Lebenszeit und einen geringen Wirkungsgrad hätten.

Gülle wird umweltfreundlicher

Daniela Thrän beschreibt dreierlei Vorteile der Nutzung von Schweinegülle für BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.: Erstens könne Gülle nur zu bestimmten Jahreszeiten aufs Feld, ansonsten werde sie in offenen Güllebecken gelagert und setze in dieser Zeit sehr hohe Methanemissionen frei. „Zum Zweiten ist Gülle, wenn sie in der BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.anlage war, weniger reaktiv. Das bedeutet auch im Boden ist sie dann pflanzenfreundlicher als frische Gülle.“ Drittens spiele der Geruchsfaktor eine Rolle: Zum einen sei eine BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.anlage immer geruchsdicht, weil die BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.bakterien sehr sensibel reagierten. Zum anderen rieche die Gülle nach der Vergärung und dem Entzug von Ammoniak weniger stark.

Mögliche Gefahren seien nach Angaben von Professorin Thrän: Explosionen bei der Reaktion von Methan und Sauerstoff, die Freisetzung von giftigem Schwefelwasserstoff und das Auslaufen von Behältern. Durch Anlagenüberwachung und geeigneten Betrieb sind diese jedoch inzwischen in Deutschland nahezu ausgeschlossen. Auch in Pomerode wirkt man durch ständige KontrolleAls Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im
Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer
Gesprächsteilnehmer zielt. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen
Teilnehmer zu erreichen.
n gegen diese Risiken. Es wird überprüft, ob Gülle durch undichte Stellen in der Folie ins Erdreich sickert. „Außerdem begegnen wir dem Schwefel-Problem mit deutscher Technologie“, erklärt Ércio. Durch das Hineinblasen von Luft würden aerobe Bakterien angeregt, Schwefel abzubauen. Durch den natürlichen, geringen Sauerstoffanteil in der Luft werde ein Explosionspotenzial vermieden.

Zukunftsaussichten

Ércio ist von seiner Idee überzeugt. Im energiehungrigen Schwellenland Brasilien ist man auf alternative Stromgewinnung angewiesen. Trockenperioden hätten in der Vergangenheit bewiesen, dass auf das Allheilmittel Wasserkraft nicht immer Verlass sein kann. Fossile Brennstoffe rücken daher wieder verstärkt in den Fokus der Regierung. Als Zukunftsvision schwebt Ércio auch eine Lösung für das Abfallproblem in Großstädten vor. „BiogasBiogas ist eine erneuerbare Energiequelle, die aus lokalen Ressourcen produziert wird. Es entsteht unter Sauerstoffabschluss (anaerob) durch die mikrobiologische Zersetzung von organischen Materialien, die Proteine, Fette oder Kohlenhydrate enthalten. Biogas ist ein brennbares, grundsätzlich nicht giftiges Gas, mit einem Methangehalt zwischen 50 und 75 Prozent. Weitere Bestandteile sind Kohlenstoffdioxid (25 bis 45 Prozent), Wasserdampf (zwei bis sieben Prozent), Sauerstoff und Stickstoff (jeweils unter zwei Prozent), sowie Ammoniak, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff (jeweils unter ein Prozent). Biogas kann in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt werden.-Anlagen könnten zum Beispiel in São Paulo mehrere Megawatt Strom pro Stunde durch Abfall produzieren.“

Zunächst müsse sich aber noch zeigen, wie die Pilotanlage in Pomerode im Normalbetrieb arbeite. Danach könne mit dem Bau weiterer Anlagen in der Region begonnen werden. Denn eins ist gewiss: Schweine hinterlassen ihre Spuren in ganz Südbrasilien.