Slow Fashion – nachhaltige Mode oder Marketing-Konzept?

Faire, lokale Textilproduktion und die Rückkehr zum ewigen Lieblingsstück: Nachhaltige Mode, auch Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben. genannt, ist im Kommen. Vor allem in der Modemetropole Berlin werben zahlreiche Boutiquen mit fairer Mode. Wie viel Marketing steckt hinter dem nachhaltigen Konzept?

Wer nach individueller Mode statt Massenware sucht, der wird in Berlin-Friedrichshain fündig. Rund um den Boxhagener Kiez reihen sich viele kleine Modegeschäfte aneinander. Hier kann sich der stilbewusste Berliner seine ganz individuellen Outfits zusammenstellen. Und noch dazu braucht er kein schlechtes Gewissen zu haben. Denn die meisten Läden garantieren einen fairen Handel und eine umweltfreundliche, nachhaltige Mode.

Polnische Mode in Berlin

Neben regionaler Designerware verkaufen die Ladenbesitzer auch französische, skandinavische sowie polnische Mode. „Polish fashion is an obsession“ steht an der Schaufensterscheibe des polnischen Modeladens „Rauch & Groen“. Auch die Inhaberinnen Agnieszka Groen und Renata Rauch bezeichnen ihre Verkaufsstücke als „Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.“, also „entschleunigte Mode“. Doch was genau bedeutet der Begriff eigentlich für sie?

Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben. steht für eine kleine Produktion: Wir kennen die Designer persönlich und wissen, wer die Stücke anfertigt. Es werden keine tausend T-Shirts hergestellt, sondern zehn Röcke, die nur zehn Menschen auf der Welt tragen“, sagt Agnieszka Groen. Vor zwei Jahren gründete sie mit ihrer Freundin Renata Rauch den Shop im Berliner Szeneviertel. Seitdem verkaufen sie ausschließlich Designermode aus Polen, die auch dort produziert wird.

„Bei Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben. geht es um einen engen Kundenkontakt“

An einem kalten Novembertag laden die beiden Geschäftsführerinnen zum Event „Shoppen mit Designern“ ein. Dafür angereist sind die Modeschöpferinnen Kinga Król und Magda Hasiak aus dem knapp 300 Kilometer entfernten Posen. Bei einer Tasse Glühwein, FairtradeBezeichnet einen kontrollierten Handel, bei dem für erzeugte und gehandelte Produkte ein unterschiedlich festgelegter "Mindestpreis" bezahlt wird. Somit soll den Erzeugern ein sicheres und höheres Einkommen ermöglicht werden. Außerdem werden einzelne langfristige, partnerschaftliche Beziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern geschaffen. Dabei sollen vorgeschriebene Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden.Die Freihandelsbewegung ist heterogen und konzentriert sich hauptsächlich auf die Handelsbeziehungen zwischen Entwicklungs- und Industrieländern. Insgesamt profitieren ca. 1,5 Millionen Landwirte vom freien Handel.-Kaffee und Gemüsesticks präsentieren sie ihre neuen Winterkollektionen in gemütlicher Runde. Gekommen sind einige bekannte Gesichter, viele von ihnen sprechen polnisch. Eine Modebloggerin posiert in verschiedenen Outfits vor einer Kamera.

„Die enge Beziehung zwischen den Kunden und Designern ist für mich ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.‘,“ sagt Kinga Król. Ein individueller Kontakt sei bei den großen Marken wie H&M oder Zara gar nicht möglich. Auch in der Herstellung unterscheide sie sich von großen Modehäusern. „Ich mache Kleidung, die man mehrere Jahre tragen kann, nicht nur eine Saison lang.“

Vor sieben Jahren gründete Kinga Król das polnische Modelabel „Confashion“. Produzieren lässt sie ihre Kleidungsstücke in zwei Produktionsstätten in Posen. Etwa zehn Näherinnen arbeiten jeweils in den kleinen Fabriken.

Auch Designer aus Berlin lassen in Polen produzieren

Die Modedesignerin und Professorin Friederike von Wedel-Parlow lehrt „Sustainability in Fashion“ an der Kunsthochschule Esmod Berlin. (Foto: Engagement Global / Bodo Tiedemann)

Nicht nur polnische Designer, auch viele Modemacher aus Berlin lassen im Nachbarland produzieren. „Das ist unter Berliner Designern weit verbreitet. Nach der Maueröffnung ist die Zahl der Produktionsstätten in Berlin zurückgegangen. Gerade um die Jahrtausendwende entstanden viele neue Labels, die Produktionsorte suchten“, sagt Friederike von Wedel-Parlow, Professorin der Kunsthochschule Esmod Berlin.

Von Wedel-Parlow hat als Modedesignerin selbst Erfahrung mit der Modeherstellung in Polen gesammelt. 2003 gründete sie mit einer Kollegin ein eigenes Label für Prêt-à-porter-Mode. Die Schnitte wurden in Berlin entworfen, produziert wurde ein Teil der Kollektionen in einem polnischen Grenzstädtchen hinter Cottbus.

„Es gibt eine ganze Reihe polnischer Produktionsstätten, die den Berliner Jungdesigner-Kreis als ihre Zielgruppe auserkoren haben“. Einmal im Monat seien die Hersteller nach Berlin gekommen, hätten Stoffrollen und Schnitte der Modemacher eingepackt und auf ihre Fabriken verteilt. Wie Agnieszka Groen und Kinga Król lobt Friederike von Wedel-Parlow die Nähe zu den Produzenten. „Das war eine sehr lokale und einfache Sache. Man konnte schnell mal rüber, um Garn nachzuliefern oder einen Schnitt anzupassen, der Kontakt war nett und professionell.“

“Lokale Produktion wird heute als nachhaltig tituliert”

Als „Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.“ hätte die Berlinerin ihr Label damals jedoch nicht bezeichnet. „Im Nachhinein konnten wir feststellen, an wievielen Stellen wir Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben. oder nachhaltige Strategien gewählt hatten, ohne dass es uns je ein Begriff war.“

Stattdessen sieht Friederike von Wedel-Parlow vor allem praktische und finanzielle Gründe für eine lokale Produktion mit geringen Stückzahlen. „Es ist nicht so, dass man unbedingt lokal produzieren will. Oft ist es gar nicht anders möglich.“ Vielmehr sei es oftmals eine wirtschaftliche Entscheidung – denn das Produzieren in fernen Ländern und in großer Stückzahl sei gerade für junge Designer zu teuer. „Heute wird die lokale Produktion als total nachhaltig tituliert – da wäre ich früher überhaupt nicht drauf gekommen.“

Die Aktivistin Joanna Szabuńko kann mit dem Begriff „Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.“ nicht viel anfangen. Sie arbeitet für die polnische NGO „Buy Responsibly Foundation“, die sich für bessere Arbeitsbedingungen im Textilsektor einsetzt. „Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben. scheint ein Trend in den Großstädten zu sein. Nur weil die Mode in Polen produziert wird, bedeutet das aber nicht, dass die Kleidung unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt wird.“

Das Hauptproblem der polnischen Textilindustrie seien die geringen Löhne. „Die Näherinnen verdienen oft nur den Mindestlohn. Das reicht aber nicht, um sich ein anständiges Leben zu finanzieren“, sagt die 39-jährige Politikwissenschaftlerin.

 

Durchschnittliches Monatsgehalt einer polnischen Textilarbeiterin im Vergleich zum Mindestlohn (Quelle: Buy Responsibly Foundation)

Klare Regeln für “Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.” fehlen

Shopbesitzerin Agnieszka Groen betont, wie wichtig ihr die Arbeitsbedingungen vor Ort sind. „Bei unseren Besuchen in den Produktionsstätten erzählen uns die Mitarbeiter, dass sie zufrieden mit ihrer Arbeit sind.“ Trotzdem weiß sie nicht, wie viel die Näherinnen genau verdienen. „Die Designer bestätigen uns, dass sie gut bezahlt werden und wir vertrauen ihnen,“ sagt die 39-jährige Wahlberlinerin.

Laut der Designerin Kinga Król sind die für sie tätige Näherinnen sozialversichert, auch Überstunden werden bezahlt. Wie hoch ihr Stundenlohn ist, weiß die 42-Jährige jedoch auch nicht.

So wird deutlich, dass es dem Konzept “Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.” an mancher Stelle an Transparenz fehlt. Es gibt keine klaren Regeln oder Definitionen. Eignet sich “Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben.” deshalb besonders gut als Marketing-Konzept für junge Designer mit geringen finanziellen Mitteln? Kinga Król sieht das anders. „Unseren Kunden ist es wichtig, nachhaltig und umweltbewusst zu leben. Slow FashionSlow Fashion kann als Gegenentwurf zur Fast Fashion verstanden werden. Unter diesem Begriff sammeln sich verschiedene Ansätze, um den schwer wiegenden Folgen der Fast Fashion Industrie zu begegnen. Nachhaltige Textilproduktion und Second Hand Plattformen zählen ebenso darunter wie der Versuch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Folgen ständig neu aufkommende Trends auf Menschen und Umwelt haben. ist kein Business-Konzept, sondern ein Lifestyle.“